13.06.2017

 

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die das ganze Jahr barfuß gehen.

Auch nicht in der Wohnung. Denn ich bekomme leicht kalte Füße.

 

Im Sommer, vor allem im Hochsommer, ist das anders. Ich laufe gern barfuß, wenn meine Füße dabei nicht frieren.

Weil es sich gut anfühlt.

Außerdem ist es auch gesund. Das hast du sicher schon öfter gehört:

 

Der Fuß wird durch Barfuß-Gehen beweglicher und kräftiger.

Die Durchblutung ist besser.

Der direkte Kontakt zur Erde ist heilsam für den Körper.

Und das sind nur ein paar Vorteile vom Barfuß-Gehen.

 

Weißt du, wie und wo ich das Barfuß-Gehen besonders schön finde?

 

  • Durch warmen Sand am Meer entlang

Leider bin ich selten am Meer. Aber wenn ich am Meer bin, gehört das für mich dazu:

Am Strand entlang spazieren, auf die Wellen schauen. Schuhe ausziehen, barfuß laufen. Den Sand unter den Füßen und zwischen den Zehen spüren. Und zum Abkühlen zwischendurch kann man ein paar Schritte im Wasser gehen.

 

  • Auf einem Holz-Steg, der von der Sonne gewärmt ist

So einen Holz-Steg findet man manchmal an einem See oder am Meer. Er ist über dem Wasser gebaut und führt ein Stück weit vom Ufer weg. Auf einem Steg kann man spazieren oder sitzen. Von hier aus kann man ins Wasser steigen oder springen.

Die Holzbretter speichern die Sonnen-Wärme. Sie sind dann meistens angenehm warm, aber nicht heiß. Ich spüre gern warme Holzbretter unter meinen Füßen.

 

  • In der Wohnung auf dem Holzboden

Wieder Holz. Es ist so ein schönes, natürliches Material. In der Wohnung gehe ich aber nur dann barfuß, wenn wirklich ein heißer Tag ist.

 

  • Auf großen glatten Steinen

Das hat mir schon als Kind Spaß gemacht, wenn wenig Wasser im Bach war: Von einem großen trockenen Stein auf den nächsten trockenen Stein balancieren. Aufpassen, dass man nicht rutscht und ins Wasser fällt. Von Stein zu Stein das Bachbett entlang wandern.

 

  • Auf kurz geschnittenem Rasen

Auch Gras fühlt sich gut an unter nackten Fußsohlen. Ich mag kurzes Gras lieber als langes Gras.

In langem Gras mit Blüten spüre ich meine Pollen-Allergie. Außerdem sieht man im kurzen Gras besser, wohin man tritt. Da sind weniger Blüten und dadurch weniger Bienen. Und wenn doch eine Biene da ist, sieht man sie schneller.

 

  • Auf weichem Moos

Moos gibt es am ehesten im Wald. Die Flächen, auf denen Moss wächst, sind meistens klein. Auf Moos kann man also nicht weit laufen. Aber es fühlt sich weich und angenehm an.

 

Sand, Wasser, Holz, Steine, Gras, Moos: Hier ohne Schuhe und Strümpfe laufen. Das streichelt, kräftigt und massiert die Füße.

 

Nutz die warme Jahreszeit: Zieh die Schuhe aus. Schenk deinen Füßen Luft, Freiheit und Abwechslung.

Sommer-Zeit.

Barfuß-Zeit.

 

 

Läufst du gern barfuß? Wo und wann machst du das?

Oder trägst du lieber Schuhe und Strümpfe?

 

[Beitragsbild von Wokandapix (über pixabay)]