14.10.2018

Am Meer.
Ich brauche nur mich, sonst nichts.
Kein Fahrzeug und kein Sportgerät.
Keine Musik, nichts zum Lesen, kein Gespräch.

Ich habe die Schuhe ausgezogen und spaziere am Wasser entlang.
Nah am Wasser, teilweise durchs Wasser.
Über nassen Sand, durch trockenen Sand.

Füße im Sand
Meereswellen

Ich schaue aufs Meer und in die Wolken.
Ich höre den Wellen und den Möwen zu.
Ich spüre die Sonne im Gesicht, den Wind in den Haaren, die salzige Luft in der Nase.

Ich bewundere schöne Muscheln. Die meisten lasse ich liegen, nur wenige nehme ich mit.

Das Meer und ich. Sonst nichts.

Und doch ist es viel:
Natur, Weite, Freiheit, Verbundenheit, Lebendigkeit, Stille, Bewegung, Zeit…

Erfüllt gehe ich nach Hause.

Meer im Abendlicht