23.06.2019

 

Ich bin keine Langschläferin.

Ich bin auch keine Frühaufsteherin.

Ich bin irgendwas dazwischen.

Seit dieses Schuljahr begonnen hat, klingelt der Wecker um kurz vor 6.
Diese Aufsteh-Zeit mag ich gar nicht. Sie ist mir eindeutig zu früh.
Schon eine halbe Stunde später komme ich leichter aus dem Bett.

Ich stehe aber um 6 Uhr auf, weil mein Sohn jetzt eine weiterführende Schule besucht. Er hat einen längeren Schulweg als früher in der Grundschulzeit. Darum muss auch er jetzt früher aufstehen und früher aus dem Haus gehen.
Ich stehe vor ihm auf, wecke ihn, mache sein Frühstück und bereite einiges vor.

Tagsüber bin ich oft müde. Denn ich muss nicht nur früh aufstehen. Ich schlafe auch nachts nicht durch.
Wenn ich ausgeschlafen sein will, muss ich früh genug ins Bett gehen. Das gelingt mir aber nur manchmal. So begleitet mich oft die Müdigkeit.

 

Doch jetzt im Juni kann ich ab und zu sogar Gutes am frühen Aufstehen finden. Im Gegensatz zum Winter ist es um 6 Uhr schon hell.
Wenn ich aus dem Küchenfenster schaue, sehe ich den Himmel und viel Grün. Und bei gutem Wetter sehe ich helles Morgenlicht und freundliche Sonnenstrahlen. Dieser Ausblick tut gut.

Vor einigen Tagen habe ich meinen Sohn mit dem Auto zur Bushaltestelle gebracht. Kurz vor 7 Uhr war ich zurück. Auf dem sonnigen, aber noch nicht heißen Balkon habe ich einen Kaffee getrunken. Ich konnte mir Zeit lassen. Das war schön.

Ausgeschlafen sein, bei gutem Wetter den jungen Tag begrüßen und in Ruhe eine Tasse Kaffee genießen:
So bin ich im Sommer auch am frühen Morgen gerne wach.

 

Trotzdem freue ich mich auf die Sommerferien. Da kann ich auch die langen hellen Sommerabende erleben ohne zu denken: Ich muss früh ins Bett, sonst bin ich morgen müde.
Schon bald ist es soweit.

 


 

Wie geht es dir, wenn du früh aufstehen musst?
Wie leicht oder schwer fällt dir das?
Kannst du Gutes daran finden?
Möchtest du im Kommentar-Feld von deinen Erfahrungen berichten?

 


 

[Beitragsbild von Engin_Akyurt (über pixabay)]