Jetzt ist es soweit: Das Buch erscheint am 16.01.2020!

 

13.12.2019

 

Im Mai habe ich einen langen Artikel geschrieben. Darin habe ich erzählt, wie mein Roman entsteht: Auf dem Weg zu meinem ersten Buch (1).

Das waren die ersten Schritte:

  1. Ich habe mir ein Thema überlegt.
  2. Ich habe eine lange Geschichte geschrieben, einen ganzen Roman.
  3. Ich habe einen Verlag gesucht, der aus dem Roman-Text ein Buch machen will. Zum Glück habe ich den Verlag gefunden. Interesse an meinem Buch war gleich da. Aber ich musste ziemlich lange auf eine endgültige Antwort warten. Irgendwann ist die Antwort dann gekommen: Ja, wir machen das Buch zusammen!
  4.  Der nächste Schritt war das sogenannte Vorlektorat. Darüber habe ich in Teil 1 ausführlich geschrieben.

 

Hier in Teil 2 erzähle ich den Rest:

Wie ist die Arbeit am Buch weitergegangen?
Worum geht es in dem Roman?
Wie heißt das Buch, wie heißt der Verlag?
Wann erscheint das Buch?

 

Ein Lektorat machen

Das hat so ähnlich funktioniert wie das Vorlektorat.

Die Lektorin war aber eine andere. Und die Arbeit am Text war noch genauer. Denn am Ende sollte der Text so sein, wie er später im Buch steht.

In Teil 1 habe ich ausführlich vom Vorlektorat erzählt. Vieles davon gilt auch für das Lektorat:

Die Lektorin liest den Text, macht auf Fehler und Unklarheiten aufmerksam. Sie überlegt, was man verbessern kann und schreibt mir das.

Auch diese Zusammenarbeit war gut. Viele Anmerkungen der Lektorin waren hilfreich für mich. Viele Vorschläge habe ich gut gefunden und in den Text übernommen. Manche Vorschläge haben mir nicht so gefallen. Das habe ich der Lektorin dann geschrieben. Wir haben gemeinsam so lange am Text gearbeitet, bis wir beide zufrieden waren.

Es hat also recht lang gedauert, bis beides beendet war: zuerst das Vorlektorat, danach das Lektorat. Doch diese sorgfältige Arbeit am Text lohnt sich.

 

Buch fertig machen für den Druck

Ein paar Wochen später hat mir die Verlegerin den Entwurf für das Umschlag-Bild (man nennt es auch “Cover”) geschickt. Dadurch bekommt das Buch ein “Gesicht”. Man kann sich immer besser vorstellen, wie das fertige Buch aussehen wird.

Für mich war auch noch etwas zu tun: Im Buch gibt es einen Text über die   Autorin. Die Verlegerin hat mich gebeten, diesen Text über mich zu schreiben.

Einige Zeit danach habe ich erfahren, dass die Arbeit am Buch länger dauert als geplant. Das Buch wird einige Wochen später fertig.

 

Die nächste Aufgabe für die Verlegerin war es, das Buch für den Druck vorzubereiten. Sie musste festlegen, wie die Seiten im Buch später aussehen. Das nennt man “Druckfahne”.
Die Verlegerin hat das gemacht und mir dann den ganzen Text noch einmal geschickt. Ich konnte mir am Computer die Buchseiten abschauen.
Ich habe aber auch eine Aufgabe bekommen: Alles noch einmal durchlesen und prüfen, ob es noch irgendwo kleine Fehler gibt. Zum Beispiel zu viele oder zu wenige Leerzeichen.

Ich habe also den ganzen Text noch einmal aufmerksam gelesen. Tatsächlich habe ich an einigen Stellen Kleinigkeiten entdeckt.
Das habe ich der Verlegerin geschrieben. Sie hat die Verbesserungen gemacht und danach die Druckfahne an die Druckerei geschickt.

 

Die Druckerei macht zuerst einen Probedruck.
Da hat die Verlegerin gesehen, dass man am Umschlag-Bild noch etwas verändern muss.
Das Bild hat die Verlegerin zuerst am Computer gemacht. Wenn das Bild aus der Druckerei kommt, sehen die Farben aber etwas anders aus. Es kann sein, dass man da einiges ausprobieren und das Bild einige Male zwischen Verlag und Druckerei hin- und herschicken muss.

So ist es auch bei meinem Buch. An diesem Punkt ist der Prozess gerade.

Das bedeutet aber auch:
Das Buch ist fast fertig! Ich freue mich sehr darauf, das Buch bald in den Händen zu halten!

Außerdem haben mir schon einige Leute gesagt, dass sie Interesse an dem Buch haben. Sie wollen es kaufen. Sie wollen es lesen.

Darum verrate ich jetzt auch

 

Titel, Inhalt und Verlag

Das Buch heißt “In 100 Tagen eine Freundin”.

Dieser Titel ist mir schon ganz am Anfang eingefallen. Es war aber nicht sicher, dass er so bleibt. Am Ende entscheidet das die Verlegerin.
Schließlich habe ich erfahren, dass der Titel bleibt. Das finde ich sehr schön. Denn für mich passt dieser Titel genau zu meiner Geschichte.

 

Worum geht es in der Geschichte?

Die Hauptperson heißt Irini.
Irini ist 34 Jahre alt, kommt aus Griechenland und lebt seit 2 Jahren in Deutschland. Sie ist zufrieden, aber etwas fehlt ihr: Eine Freundin. Denn alle ihre Freundinnen leben weit entfernt.

Irini sieht ein Werbeplakat: “In 100 Tagen zur Strandfigur!”
Es geht darum, wie man seine Figur verbessern kann: Damit man in einem Bikini schick aussieht. Damit man sich am Strand zeigen kann.

Irini findet das Plakat doof. Aber es bringt sie auf eine Idee.
Sie verändert den Text:
Nicht mehr “In 100 Tagen zur Strandfigur”,
sondern “In 100 Tagen eine Freundin!”.

Das ist jetzt Irinis Projekt. Sie will eine Freundin finden und gibt sich 100 Tage Zeit. Wir das Projekt gelingen?

Davon erzählt das Buch.

 

Der Roman erscheint im Januar 2020. Der Verlag heißt edition naundob.

Die Verlegerin ist Uta Lauer.
In ihrem Verlag gibt es bisher nur Bücher in Einfacher oder in Leichter Sprache.
Über die gute Zusammenarbeit mit der edition naundob bin ich sehr froh.

 


 

Liebe Leser*innen, 

nun habe ich ausführlich erzählt: So war und ist mein Weg zu meinem ersten Buch.
Ich glaube, es ist deutlich geworden:
Zu diesem Prozess gehört viel Arbeit, Zeit und Geduld. Mehrere Menschen arbeiten zusammen an einem Buch.

Ich hoffe sehr, dass das Buch viele Leser*innen findet.
Vielleicht bist auch du interessiert?
Auf der Webseite vom Verlag kannst du dich informieren. Beim Verlag kannst du das Buch auch bestellen:

https://www.naundob.de/

Und natürlich gebe ich hier auf meiner Webseite Bescheid, wenn das Buch da ist.

Ich freue mich auch über Kommentare zu diesem Bericht.

 

 

[Beitragsbild von congerdesign (über pixabay)]