03.01.2016

 

Ich merke es immer wieder. Ich habe so viele Dinge:

 

Kleidung, Zeitschriften und Bücher, CDs, alte Briefe und Fotos, Dekoration für die Wohnung, Tischdecken, alte Unterlagen von Ausbildung und Beruf…

 

Manches brauche ich nicht mehr. Manches nimmt viel Platz weg. Macht die Schränke, die Regale, den Boden zu voll.

 

Ich weiß gar nicht mehr, was ich habe. Ich finde nicht, was ich suche. Ich brauche viel Zeit zum Aufräumen und Putzen.

 

Einige Sachen können andere Menschen brauchen. Ich kann sie verschenken.

Was kaputt oder unbrauchbar ist, werfe ich weg.

 

Ich muss und will mir immer wieder Zeit nehmen. Meine Sachen durchschauen und entscheiden: Das behalte ich und das nicht.

 

Und dann nicht lange zögern. Aussortieren, was für mich nicht mehr wichtig ist. Was ich nicht mehr verwende. Was eine Last für mich ist. Dieses dann weggeben.

 

In der Wohnung Platz machen tut auch der Seele gut. Es ist nicht mehr so voll und eng. Es ist ordentlicher und übersichtlicher.

 

Dann habe ich hauptsächlich Dinge, die ich gern bei mir habe. Dinge, die ich benutze. Oder Dinge, die mir Freude machen. Ich kann aufatmen. Ich fühle mich befreit.

 

[Beitrags-Bild von Sophia Balboolal (über unsplash)]