13.12.2015

(Die Idee für meinen Text heute habe ich von Pierre Stutz. Ich habe einen Text von ihm gelesen und meine Gedanken dazu aufgeschrieben.)

 

 

Manchmal muss ich mich schon morgens beeilen.

Ich weiß: Es gibt viel zu tun. Ich muss an vieles denken. Die Arbeit wartet. Die Zeit ist knapp.

 

Aber: Ich muss nach dem Aufstehen nicht sofort mit der Arbeit anfangen. Ich muss nicht gleich schnell sein.

 

Ich darf zuerst stehen bleiben.

Ich stelle mich fest auf den Boden und spüre: Das ist mein Boden. Er trägt mich jetzt und den ganzen Tag.

 

Gott trägt mich auch. Jetzt und mein ganzes Leben.

Das heißt: Ich bin nicht alleine. Ich muss nicht alleine so vieles können und schaffen.

 

Gott ist da. Er ist wie ein fester Boden. Mit ihm kann ich sicher stehen und gehen. Er hält mich und gibt mir Kraft.

 

Daran denke ich.

So fängt der Tag gut an.

 

 

(So hat Pierre Stutz geschrieben – nicht in Einfacher Sprache:

 

„Beim Aufstehen

mich nicht im Druck verlieren

schon weiter sein zu müssen

dastehen

den Boden spüren

der mich den ganzen Tag

hindurch tragen wird

uraltes Bild von Gott

der tragender Grund ist

in meinem Leben …“

Aus dem Buch: 50 Rituale für die Seele/Herder-Verlag)

 

 

[Beitragsbild von Jordan Whitt (über unsplash)]